Grossmühlingen - ein typisches Bördedorf

Haus 15 (Backhaus)

(des Planes pro 1674).
[=Nr. 11 des G. Reineckeschen Verzeichnisses de 1674;
=jetzige Haus Nr. 29 (1908)].

Haus 15 (Bäckerei)

Vorbemerkung:
Nr. 15 wurde 1217 als ein Kossatenhof von einem Wünningsdorfer erbaut u. deshalb der
Dorfbach so verlegt, daß ein leidlich großer Hausgarten mit rechtwinkliger Grenze im Norden gewonnen wurde. An seiner Ostseite wurde damals wahrscheinlich ein anderer Kossatenhof von einem Wünningsdorfer erbaut. Der einen gleich langen Garten erhielt, wie aus dem 1217 verlegten Dorfbach ersichtlich ist. Dieser letztere Hof wurde dann später an die Ostseite von Hof 18 verlegt; die Begründung dieser Annahme siehe in der Vorbemerkung zu Hof 17 (S. 141). F. L. 1923.

Das Gemeindebackhaus Nr. 15 (des Planes pro 1674).
[=Nr. 11 des G. Reineckeschen Verzeichnisses de 1674;
=jetzige Haus Nr. 29 (1908)].

Wohl schon um 800 stand das Dorfbackhaus bei Hof 24 a am Eingang der Straße, so daß
diese zwischen ihm u. der Schmiede Nr. 36 durchführte. 1371 wurde es vor die Grenze von Hof 24 a u. 23 gebaut, damit der neue Hof 24 a eine Einfahrt erhielte. – Vor 1585 wurde es auf die wüste Kossatenstätte 15 verlegt, um die Wohnung eines Bäckers hineinlegen zu können.
Dies Haus war 1654 wie vorher u. nachher ackerlos.
„In Förderstedt gab der Backofen“ (um 1562) „jährlich an die dortige Kirche 5 fl.“
(Magdeburger Kirchen-Vis.- Protoc. 1562/4, II S.150). Diese Abgabe erkläre ich daraus, daß der Backofen in hiesiger Gegend einst der Kirche gehörte, in Brumby hatte der Küster
Einkommen aus dem Backofen. – In Niederndodeleben ist dem Küster der Gemeindebackofen zugelegt. (Danneil K. Vis. Protoc 1562/) und daß dies ein Überbleibsel
aus heidnischen Zeiten ist, wo das Backen ein cultisch bedeutsames Geschäft war. Mit dem Backen, dem Backhause, mit dem Teich u. Brot ist viel Aberglaube bis in das 19te
Jahrhundert verbunden geblieben. Z. B. in das Backofenfeuer wurden Erbsen geworfen, mit welchen man zuvor die Warzen bestrichen hatte, welche dann vergehen sollten; die
schwangere Frau trug 2 Schürzen, wenn sie den von ihr bereiteten Teig in das Backhaus trug (eine Schürze über dem Faltenrock =(Kleid), und eine Schürze unter demselben (dasselbe that sie, wenn sie während ihrer Schwangerschaft in der Kirche Gevatter stand.)
Die Gehöfte 18, 17, 15, 14, 13 b, 13 a, 12 b sind von Wünningsdorfern und 12 a, 11, 10, 8, des Planes pro 1674 von Wenden Bauern 1217 errichtet, während, das isolirte Haus
gegenüber Hof 17 mit der jetzigen Haus-Nummer 30 (1908) erst im 18. Jahrhundert
gegründet ist.
Die Abgabe eines Brotes jährlich pro Martini aus den alten Ackerhöfen, sowie vom Müller,
Schmied und Gemeindeschenkwirth, an den Pastor und Cantor, aber auch an den Hirten,
Nachtwächter der Nachtwächter war einst zugleich der Spittelmeister gewesen (vgl. sub .Hof 33, S. 277) u. Amtsdiener ursp.=Frohne.(cf. sub Hof 1) war ursprünglich wohl nicht bloß eine Abgabe für Benutzung des Backofens gewesen, die schließlich den Character eines Gehaltsstückes für die vorbenannten Personen erhielt, sondern eine Opfergabe an diese Beamteten.
Der „Amtsdiener“ aber, welcher aus dem hiesigen um 1610 erwähnten Frohnen hervorging, hatte einen Dienst zum Gericht, welches in alter Zeit in mannigfacher Weise zum Priester und nachmals zur Kirche in Beziehung stand; haben doch auch die Scharfrichter für unehrliche Personen im Mittelalter u. noch länger gegolten. – Auch die Abgabe je 1 Wurst pro Jahr aus den alten Höfen zusammen mit dem Brot, und die Abgabe von Eiern halte ich für ursprüngliche Opfergaben; bzw. für Vorhaltung der Geräthe zum Schlachten (Messer ect.); denn alles Schlachten ist dem Christentum ein Opfern gewesen bzw. mit Opfergaben an die Cultusdiener verbunden gewesen.
Die einen öffentlichen Dienst übernahmen, vergaben sich ihrer Freiheit, wurden deshalb für„ unvollkommen an ihren Rechten“ gehalten u. vom Volk unehrlich geheißen.
Ü ber die Ostereier vgl. Hartung, ackerbauliche Altertümer in den Mitteilungen des
Anhaltischen Geschichtsvereins Bd. VII, 1896. Das Amt hatte einen eigenen Backofen, der beim Hause des Schafmeisters auf der Schäferei stand, welche erstmalig um 1700 abseits des Gutshofes erbaut wurde.(Sintenis Chr. I, S. 31).
Wahrscheinlich hatte hier schon seit langer Zeit ein isolirt gelegenes Backhaus für das Amt
gestanden; abgebrochen ist der alte Backofen auf der Schäferei erst gegen Ende des 19.Jahrh., nachdem es schon lange ungebraucht gestanden hatte. Der Pastor u. Cantor erhielten 1 Brot und 1 Wurst auch von dem Amt (diese Abgabe leistete die = Amtschäferei zu Sintenis Zeit cf. dessen Chronik I, S.132); wahrscheinlich für das v. Amte angekaufte v. Endische Gut (= Hof 24 d); sie wurde um 1870 abgelöst (cf. Ablösungsacten der Pfarre). So wenig wie in hiesiger Gegend habe ich in der Zerbster Gegend Spuren gefunden, daß Bauernhöfe vor alters einen eigenen Backofen auf ihrem Gehöfte gehabt hätten. Auch dort ist das Gemeindebackhaus sehr alt; Natho hatte um 1600 noch ein Dorfbackhaus. In der Pest 1608 starb darin eine Bettelfrau, und später ein Betteljunge. Das scheint die Ursache gewesen zu sein, daß man dort auf ein Dorfbackhaus verzichtete, u. jedem Hof einen eigenen Backofen baute. So erhielt auch die dortige Pfarre ihren eigen Backofen auf Kirchenkosten. Es wurde auch zum Dörren von Obst (=Backobst) gebraucht u. es waren immer nur wenige, welche dazu einen eigenen kleinen Backofen sich errichteten. Solch einen (privaten) Obst-Backofen hatte die Grossmühlinger Pfarre (cf. sub Pfarre).
In der Zerbster Gegend hatte man um 1860 keinen Dorfbäcker, der im Backhause wie hier in Gr. Mühlingen gewohnt hätte. Es bereiteten dort die Bauerfrauen nicht nur den Teig für Brot und Kuchen, sondern sie heizten auch den Backofen an u. schoben das Brot hinein, sowie den Kuchen. Hilfe wurden ihnen in alter Zeit (um 1830) vom Dorfhirten oder dem „Wäker“ (Nachtwächter) geleistet (lt. Mitteilung meiner Mutter). Im Sommer war aller14 Tage, im Winter aller 3 Wochen Backwoche. Zu den großen Festen wurde viel Kuchen gebacken. Das Anheizen des Backofens ging Reihe um, nur daß der Pastor, Cantor u. Dorfhirt (damals die einzigen Beamteten) nicht anzuheizen brauchten; dafür stand ihnen aber auch der Backofen erst zur Verfügung, wenn die übrigen Höfe alle mit Backen fertig waren, wenn sie nicht etwa mit einem Hofe „mitbacken“ konnten, in welchem Falle sie anteilig das Backofen-Holz lieferten.
Die Verhältnisse in Gr. Mühlingen sind einst dieselben gewesen. Ein „Bäcker“ wird schon 1589 in der Kirchrechnung erwähnt; er war zugleich der Gemeindediener um 1625, der zur Gemeindeversammlung „forderte“, wenn diese nicht durch Geläut bekannt gemacht wurde (cf. Schöppenbuch). Er wohnte mit seiner Familie im 18. Jahrh. in der westlichen Hälfte des Hauses, während in der östlichen der Backofen (nach vorn gelegen) und dahinter die Backstube war. Nur einen kleinen Stall hatte er, um Schweine oder
etwa auch eine Kuh darin zu halten; Scheunengelaß fehlte; pachteten er trotzdem ein wenig Acker; so barg er das Korn in der Gotteshausscheune gegen Zins, cf. K R. 1675. 1677 oder etwa bei einem Bauern. – Acker war 1654 für den Bäcker nicht ausgewiesen.
1657 war Hans Schulz, Kossath auf Hof 31 oder 5 der Bäcker; oft genug waren auch in
späterer Zeit kleine Kossathen, z. B. von Hof 11, oder die Söhne derselben, hiesige Bäcker im Gemeindebackhause. Aber auch Auswärtige kamen nach hier, welche die Bäckereiü bernahmen. 1800-1802 (u. schon früher) gab der Bäcker 43 1/3 Thaler jährliche Pacht für das Backhaus, auf Meistgebot (Sint. Chr. I, 113). Im Jahre 1752 gab er 44 Thaler Pacht, (lt. Gemeinderechnungen) Sexag. 1691/ 92 zahlte der Bäcker 25 Thaler 6 Gr. Zins (=Pacht) u. 12 Gr. zu Freibier in der Schenke. Das Pachtjahr begann für die Bäckerei ebenso wie für die Gemeindeschenke mit Gründonnerstag (lt. Gemeinderechnungen 1758). Im 19. Jahrhundert lieferte er den Sauerteig zum Backen, wofür er sich das doppelte an Teig von den zu backenden Broten abnahm; er soll aber mehr genommen haben, als ihm rechtlich zustand, wie man sagt; für die gebackenen Kuchen erhielt er Backgeld. Ob er das Holz zum Backen liefern mußte? Bretzeln, Semmeln etc. buk der Dorfbäcker nicht. Erst seit etwa 1796 gabs im Dorfe eine Weißbäckerei, (zuerst bloß im jetzigen Hause Nr. 128 (ging ein); dann im Hause Nr. 143; außerdem im Hause Nr. 138; seit ca. 1848; im Hause 99 entstand um 1860 eine Bäckerei; die jetzt bei Haus 64 ist; die Bäckerei im jetzigen Haus Nr. 112 entstand um 1873 durch den Umbau einer Schmiede (cf. sub Hof 37 des Planes pro 1674); die Bäckerei mit der jetzigen
Haus-Nr. 231 ist noch späteren Ursprungs). (vgl. Tabellarische Zusammenstellung der Häuser in den Materialien u. Untersuchungen).
Der letzte Gemeindebäcker im Dorfbackhause war Habner (cf. sub Hof 8 des Planes pro
1674). 1860 ging die Dorfbäckerei ein, da es andere Bäckereien genug im Dorfe gab; sie
wurde 1861 zum Gemeinde-Armenhaus mit verschiedenen Wohnungen eingerichtet (vgl.
Gemeindeacten, betr. Backhaus). Die bauliche Instandhaltung des Backhauses besorgte die Gemeinde cf. G. Reineckes Bericht 1692 sub 13. In den Kirchrechnungen 1585 ff. findet sich keine Notiz, daß die Kirche für die bauliche Instandhaltung des Backhauses etwas verausgabt habe, anderswo ist solches geschehen, wie die Magdeburger Kirchen-Visit.-Protocolle 1562/4 bezeugen.
Das jetzige aus älterer Zeit stammende Gemeinde-Armenhaus (einstigstes Gemeindebackhaus) hat eine im untern Teile abgerundete Ecke im Südosten. Auch das um 1880 abgebrochene Spielhaus (cf. sub Hof Nr. 35 des Planes pro 1674) hatte eine
abgeschrägte Ecke im S. O., bei diesem begreift sichs daraus, daß an dieser Ecke einst der Pranger war. Weshalb jedoch die Ostecke des Backhauses unten abgerundet ist, bleibt dunkel. Etwa für einen Eckstein? Wäre sie abgerundet, um hier für Wagen u. Fußgänger
Erleichterung im Umbiegen zu schaffen, nach dem hier ein Durchgang um 1850 (oder
später?) geschaffen war, so würde man die Ecke nicht bloß unten, sondern viel weiter hinauf abgerundet haben. Vielleicht hängt diese Abschrägung mit dem Aberglauben zusammen, nach welchem die Ecke vielbedeutend war Einige Meter von dieser Ecke entfernt, stand der zur Bäckerei nötige Brunnen, bis derselbe um 1850 (oder später?) zugeschüttet wurde, um eine Durchfahrt zu schaffen. Der neue Brunnen wurde in die Ostgrenze des Gartens von Hof 14 gesetzt (cf. sub Hof 14 des Planes pro 1674) u. 1910 zugeschüttet. Statt dessen wurde 1910 ein Brunnen für das Gemeindehaus an der Nordseite des Gehöftes mit jetziger Haus Nr. 30 angelegt. (cf .sub Hof 14, S. 116)
Es giebt jetzt (=1908) in Sa. 5 Bäckereien im Dorfe: jetzige Hausnummer 138, 143, 64, 112, 231. Viele Hausfrauen bereiten noch immer selbst den Teig für Brot und Kuchen und
schaffen ihn dann in eine der Bäckereien.
Kuchen wird zu Festtagen viel gebacken; zu Weihnachten bäckt man die altüblichen
„ Stollen“, welche die Größe und Form länglicher Brote haben. Alte Brotstempel sind mir hier noch nicht vor Augen gekommen; aus dem benachbarten Biere sind mir einige bekannt geworden.
Andreas Angerstein war Bäcker 1623.
Hans Schultze, Kossath auf Hof 31 oder auf Hof 5 war „der Bäcker“ 1657. 1659.
Rupert Bilde † 1705 ist erstmalig 1659 erwähnt; er war Bäcker u. „Meister“ ~ Catharine
Rudloff (T. R. 1665, 5; Pathe 1682, 8). Er gab 1675. 1677 Zins für die Kirchenscheune, die er zur Lagerung des eingeernteten Korns nutzte; er trieb also etwas Ackerbau auf Pachtacker. Er ist am 21. August 1683 „der alte Bäcker“ (= der frühere Bäcker) genannt (T. R: 1683, 5). „Im September 1683 ist die Buhlerin, die sogenannte alte Bäckerin wegen verübter und zur Last gelegter Hexerei nicht allein verklagt, gesetzt“ (=gefangen gehalten) „und bis zum Tod, schon in des Schinders Händen und mit Schrauben allhier gezüchtigt worden, sondern ist dann doch auf Fürsprache des Richters Johann Christian Hoff“ (auf Hof 27) „und Joachim Noa Schöppen allhier“ (auf Hof 23) „wieder entlassen. lt. Acten“. So teilt Sintenis Chr. I, S. 134 mit. Sintenis giebt das Jahr 1653 an, wo solches geschehen sei. Aber Hoff wurde erst 1683 Richter u. ebenso wurde Noah erst 1683 Schöppe; er ist im T. R. 1683, 10 vom 11/14.
October Schöppe genannt (cf. meine Zusammenstellung der Richter und Schöppen sub R des genealogischen Materials im Schöppenbuch). Sintenis hat statt der Jahreszahl 1683 in den ihm vorliegenden Proceßacten durch Versehen für 1653 gelesen.
Die sogenannte „alte Bäckerin“ ist höchstwahrscheinlich die Frau des „alten Bäckers“ Rup.
Bilde gewesen. Sie galt dem Kläger für ein Weib, das mit dem Teufel buhle und hexen
könnte. Zu Grossmühlingen gab es dazumal eine Familie mit Namen Becker nicht. so weit
sich erkennen läßt; dagegen gabs eine solche Familie in Kl. Mühlingen, daß zur hiesigen
Gerichtsbarkeit gleichfalls gehörte; Andreas Becker wurde 1663 Schöppe u. 1677
(internistisch) Richter. Ich glaube nicht, daß man der Frau oder Mutter eines so angesehenen Mannes den Proceß wegen Hexerei machte. Leichter begreift sich, wenns die Frau des hiesigen frühern Bäckers vom Dorfbackhause der Hexerei beschuldigt war .Mit dem Backofen war überhaupt viel Aberglaube verbunden (cf. oben).
Grossmühlingen hatte 1683 noch ein Halsgericht; die Anwendung der Folter ist für 1683
bezeugt. Dieser Hexenproceß fand statt, nachdem ein Jahr zuvor furchtbar die Pest im Dorfe gewüthet hatte; sie hatte nicht geholfen, die Leute vom Aberglauben zu befreien, vielmehr den Aberglauben neu entfacht.
Kinder des Rup. Bilde ~ Catharine Rudloff
1. Margarethe ...; † 1683 (Pest); ~ 1676 Jacob Kühne † 1683 (Pest), ,Kossathensohn von Hof 8 ?, von Hof 31?, Hof 4 b ?,
2. Agneta * ...; Pathe 1683, 5.
3. Johannes * 1661; Schüler 1674.
4. Rupert * 1666; –
5. Anna * 1667; ~ 1686 Andreas Kühne, Kossath auf Hof 31;~ 1697 Jacob Schäfer, Kossath auf Hof 31.
Nachdem Rupert Bilde aufgehört hatte, Dorfbäcker zu sein, vielleicht infolge des Leumundes seiner Frau, die man der Hexenkünste beschuldigte, scheint er als Miethsmann nach Hof 31 gezogen sein.
„Meister“ Harm (=Hermann ) Hennicke folgte als Dorfbäcker auf Rup. Bilde; ~ Marie
Maerweye (Pathe 1693, 12) (= verwittwet gewesene Bode?) (cf. T. R. 1689, 19). Er ist 1684 erstmalig erwähnt.
Kinder des Hennicke
1. Anna * ...; ~ 1686 Schäfer Andreas Kelle aus Glinde [~ Hans Hammermann? T. R. 1689. 19]
2. Margarethe * ...; Pathe 1690, 11.
3. Anna Marie * ...; † 1716; ~ 1687 Kossath Andreas Netzel auf Hof 21; ~ 1702 Kossath L.
Schneidewind auf Hof 21.
4. Agneta * ...; Pathe 1687, 10.
5. Susanne * 1684.
Hermann Hennickes Stieftochter ist Anna Bode ~ Hans Hammermann (T. R. 1689, 19).
„ Meister“ Heinrich Busse war der Bäcker um 1691. ~ ...
Kinder:
1. ein Sohn *...; † 1693.
2. Marie Magdalene * 1691.
Bäcker Andreas Kühne ~ Anna Friedrich (T. R. 1700. 1702).
Die Dorfbäcker haben seitdem häufig gewechselt.
Um 1800 ist der Kossath Ebeling vom Hof 22 (1792 bis 1804 als Bäcker erwähnt) (Ebeling
zahlte 1801-1803 pro Jahr 43 1⁄2 Thaler Pacht.) (Sint. Chr. I, S. 113) um 1821 Kossath Ebeling vom Hof 5 (als Bäcker erwähnt T. R. 1821, 12 und 1851) im Dorfbackhaus wohnhaft gewesen.
Ihre eigenen Häuser hatten sie vermiethet. Der letzte Dorfbäcker war Habner ~ 1852, welcher um 1860 Gehöft 8 (des Planes pro 1674) erwarb. Das Gemeindebackhaus wurde 1861 zu Wohnungen eingerichtet (Gemeinde-Acten).

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