Grossmühlingen - ein typisches Bördedorf

 

 

 
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Hof 14

An dieser Stelle befand sich bis 1150 wahrscheinlich die Dorfmühle, es wurde ein Pfarrlehenshaus, als um 1150 die Wassermühle vom Grafen gebaut worden war.
Als 1217 wurden die 7 Wünnigsdorfer Ackerhöfe 12 b, 13 a, 13 b, 14, 15, 17, 18 gebaut wurden, wurde es als Pfarrlehen ein Kossatenhof und blieb das bis in das 19. Jahrhundert.
Im Jahre 1674 wohnte in diesem Hause der Wassermüller mit seiner Frau.
1909 kaufte der Gutsbesitzer Gustav Braune dies Gehöft, brach es 1910 ab und baute um die ehemalige Hofstätte eine hohe Mauer.
Heute steht an dieser Stelle ein Wohnhaus.

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Hof 16

Der Hof 16 wurde vermutlich nicht schon 1318 gegründet, weil man in der damals kriegerischen Zeit nicht außerhalb der Mauer zu wohnen wagte.
1598 besaß Jacob Nagel diesen Hof.
1765 kaufte der Wassermüller Priegnitz den inzwischen ackerlosen Hof 16 mit Garten. Das Gehöft blieb bis 1849 im Eigentum des Müllers. Er ließ darin etwa verheirathete Müllerburschen wohnen. Im Dorfe nannte man Hof 16 „das Müllerhaus“. Ein Fußweg führte vom Ende des Dorfes bis zur Separation zu den Windmühlen.

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Hof 17

Der Hof wurde wahrscheinlich später als die übrigen Höfe der Straße errichtet (nach1217). Loose führt dafür drei Gründe an: 1. „Es hat keinen bis an den Dorfbach reichenden Garten. 2. Sein Giebelhaus hat in ganz ungewöhnlicher Weise die Haustür nach Westen, Stall nach Osten; 3. Die südliche Gehöftseite wird 1217 ff. nach Osten nicht weiter gereicht haben, als die nördliche, so daß die Dorfstraße an ihrem östlichen Ausgang nur schmal war u. leicht geschlossen und gegen Feinde und verteidigt werden konnte.“ Heute ist der Hof Wohnhaus.

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Hof 21

Hof 21 wurde vermutlich schon vor 800 gegründet.
Der erste urkundlich erwähnte Besitzer war Heinrich Steinwerker 1595. 1702 wurde Levin Schneidewind aus Glöthe der Besitzer des Hofes. Er war von 1684 bis zu seinem Wegzug 1731 5 Mal verheiratet und hatte 12 Kinder!
Heute befindet sich dort ein Wohnhaus mit Garten.

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Hof 22

Der Hof gehörte zu den ältesten Gehöften des Dorfes und wurde vermutlich schon um 800 erbaut.
Kersten Käsebieter war der erste urkundlich erwähnte Besitzer, er zinste 1585 für Kirchenacker.
Friedrich Ernst Krappe betrieb eine kleine Landwirtschaft, bis er 1902 das Gehöft Meissner überließ, der ihm dafür das Gehöft Nr. 21 gab.
Meissner erwarb das kleine Gehöft, um seinen Hof 23 vergrößern zu können. 1910 brach er das Haus ab und erweiterte seinen Hof um einen Stall.

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Hof 25

Hof 25 wurde vermutlich 1370 gegründet.
Es ist unbekannt, wer vor 1600 den Hof besaß, um 1654 war er im Besitz der Sievertschen Familie. Er blieb über die Jahrhunderte im Besitz der Familie, bis er durch Heirat einer Pflegetochter 1811 in den Besitz der Familie Meißner kam, von Arbeiterfamilien des Hofes 23 bewohnt und später abgerissen wurde. Rechts von der Toreinfahrt baute Andreas Jacob Meissner vor 1886 ein Haus als seinen Altensitz , das heute Wohnhaus ist.

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Hof 28

Der Hof wurde vermutlich genau wie die Nachbargehöfte um 1370 von Wünningsdorfer Bauern gegründet. Vor dem 30-jährigen Krieg war es ein Spanngut, das wahrscheinlich um 1600 Andreas Kühne gehört hatte. Er wurde 1598 Schöppe.
Die Besitzer wechselten häufig. Er kam später in den Besitz der Familie Becker von Hof 29 und vergrößerte den Garten. Das Wohnhaus steht nicht mehr.

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Hof Nr. 31

Hof 31 wurde vermutlich 1370 gegründet,
Der erste nachweisliche Besitzer war Hans Lange, der 1606 in einer Kirchenrechnung erwähnt wurde. Spätere Besitzer waren die Familie Schäfer. Als Anna Schäfer 1748 starb, hinterließ sie 11 Kinder, 45 Enkelkinder und 24 Urenkel.1761 starb in Paramariba im damaligen Surinam ein Sohn, der ein bedeutendes Vermögen (Plantagen, Grundstücke) hinterlassen haben soll, welche die holländische Regierung verwaltete. Trotz aller Nachforschungen gelang es den Nachkommen nicht, die Erbschaft anzutreten.

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Hof 38

Der Hof wurde vermutlich nach 1370 gegründet und befand sich auf der sogenannten „Neustatt“, also „vor dem Tor gelegen“. Diese Bezeichnung war schon vor dem 30 j. Kriege gebräuchlich, während des Krieges lag der Hof wüst.
Den erste urkundlich erwähnte Besitzer war der Kossat Anton Lösecke, der wie auch seine Frau 1682 an der Pest starben. Beide wurden gemeinsam am gleichen Tag begraben
Heite ist der Hof Wohnhaus.

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Hof 41

Der Hof wurde vermutlich um 1370 gegründet und befand sich auf der sogenannten „Neustatt“, also „vor dem Tor gelegen“.
Der erste urkundlich erwähnte Besitzer war Hans Thielecke, der 1585 für Kirchenacker zinst. Von 1796 – 1850 war das Gehöft im Besitz der Webermeisterfamilie Müller. Landwirtschaft wurde nicht mehr betrieben. Heute ist es Wohnhaus.

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Hof 40

Der Hof wurde vermutlich um 1370 gegründet und befand sich auf der sogenannten „Neustatt“, also „vor dem Tor gelegen“.
Der erste urkundlich erwähnte Besitzer war 1665 Hans Zimmermann aus Calbe.
1857 erwarb es er Maurer und Öbster Andreas Heinrich Lüttge. Es ist bis heute im Besitz seiner Nachfahren.

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Hof 39

Der Hof wurde vermutlich nach 1370 gegründet und befand sich auf der sogenannten „Neustatt“, also „vor dem Tor gelegen“. Diese Bezeichnung war schon vor dem 30 j. Kriege gebräuchlich, während des Krieges lag der Hof wüst.
1654 wurde er durch den ersten urkundlich erwähnten Besitzer, den Kossaten Anton Heinemann, wieder aufgebaut. Er starb 1682 vermutlich an der Pest.
Heute ist der Hof Wohnhaus.

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